Glas als Bedienoberfläche

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Glas als Bedienoberfläche  

GETT ver­fügt über das größte Port­fo­lio an GlastastaturenDer Vari­anten­vielfalt ste­ht eine eben­so hohe Vielfalt möglich­er Ein­satzge­bi­ete gegenüber. Dies reicht vom desig­nori­en­tierten Ambi­ente, über indus­trielle Ein­sat­zorte bis hin zu medi­zinis­chen und hygien­e­sen­si­blen Umge­bun­genDas Tip­pen auf Glas ver­mit­telt ein vol­lkom­men anderes Betä­ti­gungs­ge­fühl als auf ein­er herkömm­lichen PC-Tas­tatur. Doch warum gibt es Glas- bzw. Touchtas­taturen über­haupt? Was sind die Vorteile des Mate­ri­als und was bringt es dem Nutzer konkret?



Ein Blick in die Vergangenheit — Seit wann gibt es Glastastaturen?

Vor cir­ca 15 Jahren rück­ten Bedienober­flächen aus Glas in den Blick­punkt der bre­it­en Öffentlichkeit. Getrieben wurde dies durch das Unternehmen Apple. Par­al­lel dazu und eher noch als Pio­nier­tat erschienen die ersten Desk­top­tas­taturen mit Glasober­fläche. Diese bilde­ten die kom­plette Funk­tion­al­ität ein­er herkömm­lichen PC-Tas­tatur ab. Zunächst wenig erfol­gre­ich erfuhren sie ab 2010 einen bis heute unge­broch­enen Aufwärt­strend als man erkan­nte, dass die Tech­nolo­gie nicht nur funk­tion­iert, son­dern chic und funk­tionell zugle­ich ist.

Welche Anforderungen gibt es an das Glas?

Im Fach­jar­gon wer­den Gläs­er, die bei Bedi­engeräten und somit auch bei Touch­tas­taturen zum Ein­satz kom­men, den so genan­nten tech­nis­chen Gläsern zuge­ord­net. Da das Funk­tion­sprinzip auf der kapaz­i­tiv­en Wirk­weise beruht, ergeben sich zunächst rein physikalisch bed­ingte Anforderun­gen. So dür­fen die Gläs­er wed­er met­allis­che Struk­turen aufweisen noch Luftspalte wie bei Sicher­heits- oder Ther­mogläsern. Eben­so wenig eignet sich unbe­han­deltes Glas auf Grund man­gel­nder Fes­tigkeit. Je nach Pro­duk­t­vari­ante und je nach Anwen­dungs­bere­ich wird das Mate­r­i­al in unter­schiedlichen Stärken und in unter­schiedlichen Ver­ar­beitungsvari­anten aus­gewählt. Promi­nen­ter Vertreter dieser Gat­tung von Gläsern ist Goril­la-Glas.

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Touch­tas­taturen, die im gewerblich-indus­triellen Bere­ich einge­set­zt und einge­baut wer­den, ver­wen­den eine starke Glas­front von meist drei Mil­lime­tern, um den robus­teren Umge­bungs­be­din­gun­gen gerecht zu wer­den. Zudem sind sie in der Regel ther­misch gehärtet. Dabei wer­den mit­tels eines Erwär­mungs- und Abküh­lung­sprozess­es kün­stliche Span­nun­gen erzeugt, die eine hohe Schlag‑, Biege- und Kratzfes­tigkeit sowie eine hohe Tem­per­atur­wech­selbeständigkeit bewirken.

Touch­tas­taturen, die am PC-Arbeit­splatz einge­set­zt wer­den, ver­wen­den ähn­lich wie Smart­phones eine hauchdünne Glasober­fläche. Durch chemis­ches Härten, das durch einen Ione­naus­tausch­prozess real­isiert wird, erhält das Glas eine hohe Druckspan­nung auf der Ober­fläche und ist so eben­falls weitaus unempfind­lich­er als unbe­han­deltes Glas. Promi­nen­ter Vertreter dieser Gat­tung von Gläsern ist Gorilla-Glas.


WELCHE VORTEILE BESITZT GLAS ALS BEDIENOBERFLÄCHE BEI TASTATUREN?

Glas besitzt als Ober­flächen­ma­te­r­i­al Vorteile, die durch kaum ein anderes Mate­r­i­al in dieser Kom­bi­na­tion sichergestellt wer­den können.

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Cleankeys® Glastastatur | Tastatur Krankenhaus
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Eigenstabilität

Ab ein­er bes­timmten Mate­ri­al­stärke (bei ther­misch gehärtetem Weiß­glas ab zwei Mil­lime­tern) besitzt Glas eine hohe Eigen­steifigkeit und kann so als Bedienober­fläche und als mech­a­nis­ches Träger­medi­um gle­ichzeit­ig ver­wen­det werden.

Widerstandsfähigkeit

Glas ist über­raschen­der Weise resisten­ter als andere ver­meintlich robuste Werk­stoffe. Durch Här­tung­sprozesse wider­ste­ht es mech­a­nis­chen Ein­wirkun­gen wie Stößen oder Vibra­tio­nen. Gle­ich­sam unter­liegt es kaum Alterung­sprozessen und ist nicht anfäl­lig für Korrosion.

Hygienetauglichkeit

Durch die flache, ebene und robuste Ober­fläche ist Glas ger­adezu ide­al, wenn Hygiene und Sauberkeit wichtige Kri­te­rien sind. Das Beseit­i­gen von Fet­ten, Ölen, Bak­te­rien und Keimen ist prob­lem­los möglich; wie auch der Ein­satz von Desin­fek­tion­s­mit­teln. Einige unser­er Cleankeys®-Tas­taturen ver­fü­gen über ein Hygien­ez­er­ti­fikat, das eine gute bis sehr gute Desin­fizier­barkeit der Glasober­fläche bestätigt. » Mehr dazu!

Designwert

Durch die Bedruck­ung von Glas lassen sich bei Touch­tas­taturen nahezu unlim­i­tierte Designs umset­zen. Außer der Darstel­lung der Tas­ten und ihrer Sym­bole, die posi­tion­s­ge­bun­den sind, sind völ­lig freie Motive ver­gle­ich­sweise ein­fach möglich.


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WAS BRINGT ES NUN DEM NUTZER?

Zugegeben: Für den Erst­be­di­ener mag sich das Tip­pen auf ein­er vol­lkom­men flachen Ober­fläche als befremdlich erweisen. Doch Hand aufs Herz – wer bedi­ent nicht schon längst und inten­siv die Bild­schirm­tas­tatur seines Smart­phones? Wenn es sich bei Smart­phones auch um eine andere Tech­nolo­gie (pro­jiziert-kapaz­i­tive Touch­screens) han­delt ist doch das Prinzip das Gle­iche. Und was bringt es nun konkret?

Fakt 1 — Schonender für Hand- und Fingergelenke

Phys­i­ol­o­gisch-funk­tionell ist das Tip­pen auf ein­er Tas­tatur mit Glasober­fläche scho­nen­der für Hand- und Fin­gerge­lenke als das Schreiben auf ein­er herkömm­lichen PC-Tas­tatur. Durch den Weg­fall eines mech­a­nis­chen Hubs und damit ver­bun­den der Betä­ti­gungskraft wird das gesamte motorische Sys­tem der Hand dauer­haft entlastet.

Fakt 2 — Schutz vor Verschmutzung

Die geschlossene Ober­fläche bietet dem Nutzer Schutz vor Ver­schmutzung und damit der Entwick­lung von Keimher­den. Ein kurzes Abwis­chen reicht, um auf der sicheren Seite zu sein.

Fakt 3 — Touchtastaturen sorgen für Aha-Effekte

Das Auge tippt immer mit! Touch­tas­taturen sor­gen für Aha-Effek­te und machen das meist­genutzte Arbeits­gerät im Büro ganz ein­fach styl­ish­er. Sie fügen sich per­fekt in hochw­er­tige, mod­erne Arbeit­sumge­bun­gen ein und set­zen visuelle Glanzpunk­te, wo son­st Stan­dard­tristesse droht.

Fakt 4 — Berührungssensitivität individuell einzustellen

Die Tas­ten ein­er mech­a­nis­chen Tas­tatur haben eine definierte Betä­ti­gungskraft und die ist daher für alle gle­ich. Touch­tas­taturen erlauben es, die Berührungssen­si­tiv­ität indi­vidu­ell einzustellen und so ein auf die Per­son abges­timmtes Bedi­enge­fühl zu ermöglichen.

Fakt 5 — Die generelle Nutzerpräferenz bei Tastaturen geht immer mehr zu „Tippen auf Glas“.

Die generelle Nutzer­präferenz bei Tas­taturen geht immer mehr zu „Tip­pen auf Glas“. Durch den total­en Siegeszug von Smart­phones verän­dert sich auch die Erwartung an eine Tas­tatur. Wur­den die ersten Glas­tas­taturen vor 15 Jahren noch arg­wöh­nisch mit der Ten­denz zum Zweifel begutachtet wer­den sie heute als selb­stver­ständlich angenom­men. Nicht nur die Dig­i­tal Natives, son­dern auch die Analog­welt-Gebore­nen tip­pen heute wie selb­stver­ständlich auf den Bild­schirm­tas­taturen ihrer Smart­phones. Genau dies erlauben auch nichtvirtuelle Touch­tas­taturen; und das sog­ar im Großformat.


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